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  • AutorenbildSebastian Korschilgen

Die Säulen der Osteopathie



Liebe Leserinnen und Leser,


die zahlreichen Behandlungserfolge der modernen Osteopathie gründen sich auf der Philosophie, den Menschen in seiner Gesamtheit mit all seinen Organsystemen, deren anatomischer Struktur und physiologischer Funktion zu betrachten und zu behandeln.


Dabei werden sowohl in der osteopathischen Untersuchung, als auch in der Behandlung, 3 große Bereiche integriert. Es sind dies das parietale, viszerale und kraniale System.


Die parietale (paries lat. für Wand) Osteopathie beinhaltet die Behandlung des passiven (Skelettsystem) und aktiven (Muskelsystem) Bewegungsapparats und widmet sich den "orthopädischen Problemen".

Die kraniale Osteopathie (cranium lat. für Schädel) beschreibt die manualtherapeutische Arbeit an den Knochen und Bindegewebsstrukturen des menschlichen Schädels und nimmt damit Einfluss auf das zentrale Nervensystem und seine Blutversorgung.

Die viszerale Osteopathie (viszera lat. für Eingeweide), die als dritte Säule erst später entwickelt wurde, behandelt das gesamte Organsystem (Herz-Kreislauf-System, Verdauungssystem) des Menschen.


Die Kunst eines Osteopathen ist es, diese drei Systeme in die Diagnose und Behandlung zu integrieren, denn nicht selten haben orthopädische Beschwerden ihre Ursache in einer Funktionsstörung benachbarter Organe. Beispiel Rückenschmerzen bei Fehlfunktion des Dünn- oder Dickdarms.












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